Tischgespräch
mit Johann Grander (Herbst 1998)

Hans, es ist nun über drei Jahre her, seit wir das letzte ausgiebige „Tischgespräch“ mit dir geführt haben. Die logische Frage ist daher, was hat sich aus deiner Sicht seither verändert?
Was die Wasserbelebung betrifft, kann ich grundsätzlich einmal sagen, daß in den cirka fünfzehn Jahren, in denen ich mich damit beschäftige, die Wirkung immer gleichgeblieben ist. Das haben wir auch bei der Überprüfung von Geräten, die seit vielen Jahren im Einsatz sind, bestätigt bekommen. Was sich enorm verändert hat, ist unser eigenes Wissen über Anwendung und Einsatz unserer Technologie. Ganz besonders aber freut es mich, daß es uns gelingen durfte, so viele Menschen mit der Wasserbelebung zu erreichen.
Dein größter Wunsch war es immer, die Menschen wieder mehr zum Nachdenken anzuregen.
Die letzten Jahre haben gezeigt, daß sich im Bewußtsein der Menschen sehr vieles zum Positiven verändert hat. Und so würde ich mir wünschen, daß dieser Prozeß noch weiter fortschreitet. Wir Menschen sollten uns nicht zu sehr von außen beeinflussen lassen, weil es uns daran hindert, eine eigenständige Meinung zu bilden und über wesentliche Dinge des Lebens nachzudenken. Jeder sollte als Einzelperson für sich selbst wieder mehr Verantwortung übernehmen. Eine Änderung in der Wertvorstellung, vor allem aber eine Änderung im Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt könnte sehr viel in der Welt bewegen.
Der Zustand unserer Natur steht also in engem Zusammenhang mit dem Bewußtsein der Menschen?
Genauso wie eine gesunde Natur eine Artenvielfalt braucht, braucht es diese Vielfalt auch in einer gesunden Geisteshaltung. Erst die Vielfalt sorgt für ein Gleichgewicht. Wir aber haben dieses Gleichgewicht durch den Übergang zur Monokultur durcheinandergebracht. Viele Tier- und Pflanzenarten sterben aus oder sind bereits ausgestorben. In der Pflanzen- und Tierwelt wird der Lebensraum immer enger. Monokulturpflanzen sind hybrid, das heißt, sie können sich nicht mehr eigenständig fortpflanzen. Um für kurze Zeit überleben zu können, brauchen sie Spritzmittel, und um überhaupt Erträge hervorzubringen, riesige Mengen Kunstdünger. Und die Motivation ist immer die gleiche: ein schneller Profit. Auch die geistige Nahrung besteht leider immer mehr nur noch aus Monokulturen. Die Vereinheitlichung und Überfütterung mit Informationen machen es den Menschen immer schwerer, diese auch zu verarbeiten oder gar zu nutzen. Vergleichbar mit der körperlichen Ernährung: Viele Überernährte leiden gleichzeitig an Mangelerscheinungen.
Reicht der natürliche Wachstumsprozeß für das „Fortschrittsdenken“ der Menschen nicht mehr aus?
Alles in der Natur ist ein langsamer Wachstumsprozeß. Niemand, der heute ein Pflänzchen setzt, hat morgen schon einen großen Baum mit vielen Früchten. Die Natur lehrt uns auch, daß zwischen Geben und Nehmen ein Gleichgewicht bestehen sollte.
Ist es eigentlich nicht verwunderlich, daß wir Menschen uns mit Dingen, die uns die Natur sichtbar vorführt, so schwer tun?
In der Natur hat alles, vom Kleinsten bis zum Größten, seine ganz besondere und wichtige Funktion. Nur: die kleinen Dinge sehen wir nicht, und die großen verstehen wir nicht.
War da nicht einmal mehr Wissen vorhanden? Ist nicht viel an Wissen über die Zusammenhänge in der Natur verlorengegangen?
Ja, es ist halt leider so, daß den meisten Menschen von heute jegliches Wissen darüber, was in der Natur wirklich vor sich geht und auf was es im Leben wirklich ankommt, verlorengegangen ist. Es tut mir oft weh, mitansehen zu müssen, wie den Menschen ein falsches Bild gezeichnet wird, das sie der Natur gegenüber einfach unwissend und blind macht. Und deshalb würde ich mir wünschen, daß die Menschen von sich aus wieder beginnen, mehr über die Naturvorgänge nachzudenken, um damit die Achtung vor der Natur wieder zu erlernen. Denn dieses Wissen über die Natur kann vorrangig nur von innen heraus kommen.
Warum ist dieses „alte“ Wissen heute großteils verlorengegangen?
Weil man uns in Zeiten, in denen ständiges Wirtschaftswachstum und ständiger technischer Fortschritt gefordert werden, einzureden versucht, daß die wissenschaftliche Forschung Lösungen anzubieten habe, die eine Beachtung der Naturgesetze überflüssig machten.
Ist dieses mangelnde Wissen nicht auch ein Grund dafür, daß sich viele der heute Verantwortlichen über das wirkliche Ausmaß der zum Teil verheerenden Auswirkungen ihrer Handlungsweisen nur beschränkt bewußt sind?
Es wird heute ja nur noch die Materie gesehen, das heißt, es geht heute, wohin man schaut, nur noch ums Geld. Wo bleibt da noch Zeit und Kraft übrig, um sich mit der Natur zu beschäftigen? Erst wenn man das perfekte Zusammenspiel und die gegenseitige Abhängigkeit der vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer als Grundbausteine der gesamten materiellen Schöpfung erkannt hat, kann man sich vorstellen, wie schädlich unsere Eingriffe in die Natur sind und wie sehr sie das Gleichgewicht und die Ordnung stören. Gerade jetzt werden die Energiezyklen der Natur von den Menschen wieder gehörig durcheinander gebracht. Mobiltelefone, Satelliten usw. erzeugen ein immer stärkeres unnatürliches Strahlungsfeld, das die natürlichen Resonanzen und Schwingungen beeinflußt.
Die meisten Wissenschafter sprechen davon, daß die Erde durch einen Urknall entstanden sei. Wir wissen, daß du da anderer Meinung bist...
Darin sehe ich eines der Hauptprobleme und auch die Hauptursache für den heutigen schlechten Zustand der Erde. Denn wer die Entstehung der Erde mehr oder weniger einem Zufallstreffer zuschreibt, dem fällt es wahrscheinlich auch schwer, der Natur den nötigen Respekt und die nötige Rücksicht entgegenzubringen. Wenn man aber die Natur intensiv beobachtet, wird man erkennen, welche Perfektion dahintersteckt, und man wird sich die Frage stellen: Wer hat diese Perfektion geschaffen? Dieser Gedanke hat mich immer fasziniert, und dadurch bin ich immer näher zu Gott gekommen. Denn er hat die Natur für uns alle geschaffen. Erst wenn man die Erde selbst auch als Lebewesen erkannt hat, wird man auch ihre Verletzlichkeit sehen. Du siehst das Netz der Flüsse und Bäche wie einen Baum... Ja, wenn man sich den Verlauf der einzelnen Wasserläufe auf einer Landkarte einmal genau ansieht, wird man das einem Baum ähnliche Bild gleich erkennen. Im Gebirge sind mit den kleinen Gebirgsbächen die Verästelungen gegeben, die größeren Flüsse wiederum entsprechen den stärkeren Ästen und die Ströme den Stämmen, deren Wurzeln sich im Meer verzweigen. Es besteht also eine enge Verbindung zwischen den Gebirgsquellen und dem Meer. Dazu ist es aber notwendig, daß der Fluß lebt. Heute stehen wir leider vor dem Problem, daß der Mensch durch seine Eingriffe die Energiebahnen unserer Gewässer und damit deren Informationsfluß zum Großteil gestört, ja sogar schon
unterbrochen hat.
Beeinflußt diese Störung nicht auch unser Wetter?
Grundsätzlich muß man dazu einmal wissen, daß Süßwasser von Natur aus positiv und Salzwasser negativ geladen ist.Wenn Süßwasser ins Salzwasser strömt, werden riesige Energien frei. Diese Energien sind für das Wetter verantwortlich. Wenn nun die Energiebahnen gestört sind, das heißt, wenn der Fluß die Information nicht mehr hat, kann dies auch zu einer Unordnung im Wettergeschehen führen, zum Beispiel zu einer Veränderung in der Temperaturverteilung und zu Veränderungen in der Verteilung der Niederschläge. Denn unser Wetter wird wesentlich durch energetische Prozesse beeinflußt und nicht nur durch mechanische und chemische Prozesse, wie sie von den Meteorologen gesehen werden. Unzählige Störungen des Klein- und Kleinstklimas stören auch das große. Darauf sollten wir in Zukunft viel mehr achten.

Das Wettergeschehen hat dich ja bei deinen Naturbeobachtungen ganz besonders beeindruckt und zum Nachdenken angeregt...
Ja, ich habe mir gerade in bezug auf das Wettergeschehen viele Fragen gestellt, auf die ich keine Antwort habe. Was hält zum Beispiel die Tonnen von Wasser in der Luft? Warum kommt es einmal zu einem Platzregen, und warum tröpfelt es ein anderes Mal nur? Wie wird das Wasser weitertransportiert, um an einem anderen Ort herunterzufallen? Warum regnet es in der Wüste nicht? Wie können oft bei größter Hitze urplötzlich Hagelkörner, also Eis, entstehen? Warum kommt es zu diesen gewaltigen Temperaturgegensätzen? – Das gesamte Universum wird von Schwingungen, das heißt Informationen bestimmt. So steht zum Beispiel auch jedes Gestein und jedes Mineral auf der Erde in Verbindung mit einem Planeten. Und so sehe ich auch die Ursachen dafür, warum es wann und wo und ob überhaupt regnet, in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Mineralien im Bodenaufbau, die gemäß dem natürlichen Magnetismus wiederum in Resonanz zu den Wolken stehen. Vergleichbar vielleicht mit einem Radioempfänger, der mir auf ver-schiedenen Frequenzen verschiedene Programme von verschiedenen Sendestationen ins Haus liefert. Weiße Wolken bezeichne ich immer als Ordnungshüter, die, wenn sie mit dunklen Wolken zusammentreffen, wieder gewaltige Energien freisetzen.
Welchen Einfluß haben deiner Meinung nach der Mond und die Mondphasen?
Die eigentliche Schaltung in der Natur erfolgt grundsätzlich einmal durch den gesamten Kosmos, wobei der Mond auf die Erde einen großen Einfluß ausübt. Der Mond ist nicht zufällig der Erde beigegeben, er ist eine Art Regler für viele Vorgänge. Die gesamte Natur ist auf Plus und Minus aufgebaut. An-gefangen von den Jahreszeiten (Winterbeginn bis Sommerbeginn entspricht dem Plus, Sommerbe-ginn bis Winterbeginn dem Minus), über die Mondphasen (zunehmender Mond entspricht dem Plus, abnehmender dem Minus) bis hin zum Tageszyklus (von Mitternacht bis Mittag entspricht dem Plus, von Mittag bis Mitternacht dem Minus). Alle drei Zyklen greifen ineinander und bringen die ständigen Veränderungen in der Natur.
Wie reagieren deiner Ansicht nach Menschen, Tiere und Pflanzen jeweils auf diese kosmischen Einflüsse?
Deshalb beginnen zum Beispiel im Frühjahr die Pflanzen zu blühen, und deshalb ziehen sich viele Tiere in den Winterschlaf zurück. Deshalb sollte man auch Pflanzen, die über der Erde wachsen, bei zunehmendem Mond einsetzen und Pflanzen, die unter der Erde wachsen, bei abnehmendem Mond. Leider wird der Einfluß des Mondes seitens der Wissenschaft zum Teil noch immer nicht erkannt beziehungsweise abgelehnt und die Mondempfindlichkeit mancher Menschen als Einbildung abgetan.
Wie reagiert Wasser auf den Mondeinfluß?
Das Verhalten des Wassers unter den verschiedenen Mondeinflüssen läßt sich besonders gut beobachten. Bei zunehmendem Mond läßt das Wasser das Schwemmgut liegen, wodurch sich das Bachbett mit den angeschwemmten Ablagerungen auffüllen kann. Das kann jeder Mensch selbst beobachten. Deshalb ist die Überflutungsgefahr nach schweren Gewittern bei zunehmendem Mond größer, weil der Bach das Schwemmgut anhäuft und dadurch ansteigen kann. Bei abnehmendem Mond gräbt sich das Wasser tiefer in das Bachbett. Das Bachbett selbst verändert sich dabei ständig. Wenn man darauf achtet, kann man bei verstärktem Wasserfluß hören, wie lautstark der Bach bei seinen „Grabungen“ arbeitet.
Ebbe und Flut wird in der herkömmlichen Meinung auch dem Mondeinfluß zugeschrieben. Du siehst das anders?
Hier sollten wir uns wieder in Erinnerung rufen, daß unsere Mutter Erde selbst auch ein Lebewesen ist. Und deshalb ist Ebbe und Flut nicht die Folge des Mondeinflusses, sondern die Folge der Erdatmung.
Heute wird sehr viel über Ozonloch und Treibhauseffekt gesprochen. Wo siehst du die Ursachen dafür?
Die Luft, die aus verschiedenen Schichten besteht, wird nach oben hin immer dünner, wobei die obersten Luftschichten, die Ozonschichten, die Aufgabe haben, die für das Leben auf der Erde wichtigen Energien herauszufiltern, umzuwandeln und die überschüssigen Energien wieder nach außen abzugeben. Wenn nun aber durch das geschädigte Luftverhältnis die überschüssigen Energien nicht mehr abgegeben werden können, leben wir in einem Treibhaus. Diese Schädigung des Luftverhältnisses hat seine Ursachen eben in der Luftverschmutzung, in der mehr Schadstoffe produziert werden, als die Natur verkraften kann. Und hier sollte man unterscheiden einerseits zwischen dem natürlichen Kohlendioxyd, das durch die Lebewesen produziert und umgewandelt wird, und dem Kohlendioxyd in den Abgasen sowie ande-rerseits zwischen dem natürlichen Ozon in der Bergluft und dem giftigen Ozon, das durch die Umwandlung der Schadstoffe entsteht. Wenn man bedenkt, daß ein Liter Treibstoff 5000 Liter Luft verunreinigt, und daß sich mehr als 200 verschiedene Giftpartikel in den Abgasen befinden, von denen nur etwa eine Handvoll gemessen wird, dann ist das vielleicht eine Erklärung dafür, weshalb wir heute vor so großen Problemen stehen. In dieser Situation werden noch zusätzlich die wichtigsten und größten CO2-Umwandler, nämlich die Bäume, weltweit abgeholzt.
Wir sprechen ja immer davon, daß bei der Wasserbelebung das Wasser in sehr hohe Schwingungen versetzt wird. Was verstehst du unter Schwingungen?
Schwingungen sind Informationen. Man unterscheidet dabei zwischen positiven Informationen, das sind die lebensbejahenden Schwingungen, und negativen Informationen, das sind die lebensbehindernden Schwingungen. Jeder Mensch und jedes Lebewesen überhaupt steht, so wie jedes Mineral auch, in Verbindung, das heißt, in Schwingung mit dem Kosmos, und zwar jeder mit seinem eigenen Planeten, von dem er ständig Kraft anzieht, umwandelt beziehungsweise veredelt und den Überschuß abgibt.
Warum ist gerade Wasser ein so wichtiger Informationsträger?
Der Mensch besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, Tiere und Pflanzen bis zu 90 Prozent und mehr und die Erdoberfläche selbst bis zu über 70 Prozent. Daraus wird schon ersichtlich, welche Bedeutung dem Wasser zukommt und wie sehr alles Leben auf der Erde an das Wasser gebunden ist. In jedem Samen und in jeder Zelle ist die Urinformation genau so vorhanden wie im Wasser selbst. Ein Samenkorn kann jahrzehntelang in der Kornkammer gelagert werden, ohne daß etwas passiert. Sobald Wasser dazukommt, treibt es aus, und das Wachstum beginnt. Erst die Information im Wasser aktiviert die Urinformation im Samenkorn beziehungsweise in der Zelle.
Aber welche Informationen nehmen wir denn dann heute auf, wenn das Wasser selbst geschädigt ist?
Das Wasser als der wichtigste Informationsträger nimmt alle Einflüsse aus der Umwelt, also positive und negative Informationen, sofort auf und leitet sie an die Lebewesen weiter. Je mehr das Wasser aber selbst geschädigt ist, desto mehr schädliche und desto weniger lebensnotwendige Informationen wird es an uns weiterleiten. Die Auswirkungen für alle Lebewesen, vor allem für uns Menschen, sind, daß der Körper mit vielen dieser negativen Einflüsse nicht mehr fertig wird. Wenn wir also unser Wasser vergiften, vergiften wir uns selbst. Wie kann man nun mit der Wasserbelebung dagegen einwirken? Mit der Wasserbelebung haben wir einerseits die Möglichkeit, dem belasteten Wasser die positiven Informationen zur Selbstreinigung wiederzugeben, das heißt, es mit positiven Einflüssen zu stärken. Auf der anderen Seite übernimmt die Wasserbelebung für uns auch eine Art Schutzfunktion gegenüber den vielen negativen Einflüssen, denen wir ausgesetzt sind. Und diese negativen Einflüsse erreichen uns ja nicht nur über das Wasser, sondern auch über die Lebensmittel und die Luft.

Du sprichst oft davon, daß Tiefenwasser und Grundwasser die nötige Reife haben sollten. Was meinst du damit?
Ein Grundwasser besitzt erst dann die nötige Reife, wenn es von selbst an die Oberfläche tritt. Wenn ein Wasser gewaltsam geöffnet wird, wie es heute vor allem in bezug auf Grundwasser des öfteren gemacht wird – notwendigerweise, weil es eben auch Länder gibt, die über keine Quellen verfügen –, dann fehlt diesem Wasser meist die notwendige Reife. Was sind die Berge, die heute vielfach als tote Materie angesehen werden, für dich? Für mich sind Steine, Felsen, die gesamten Berge genauso Lebewesen. Sie sind ebenfalls wichtige Energieträger, sie verfügen in ihrem Inneren über die größten Mineralschätze, und sie stellen gleichzeitig den größten unterirdischen Wasserspeicher dar. Im Berginneren wird das Wasser gefiltert, mit Energien und Mineralien versetzt, bis es nach Vollendung des Reifeprozesses als Quellwasser austritt. Dieser notwendige Prozeß der Reifung läßt sich ja auch für die Bodenschätze, vor allem für das Erdöl ableiten... Ja, denn alles, was von sich aus nicht an die Oberfläche kommt, ist noch nicht reif und sollte in der Erde bleiben. Und deshalb betrachte ich auch die Ausbeutung der fossilen Bodenschätze – neben den sinnlosen unterirdischen Atomversuchen – als die größten Schmerzen, die man der Erde zufügen kann.
Das Wasser wird oft als das Blut der Erde bezeichnet...
Wasser hat für die Erde eine ähnliche Funktion wie für den Menschen. Das eigentliche Blut der Erde ist das Öl. Deshalb ist die Ausbeutung der Erdölvorkommen auch so zu verurteilen. Wasser ist auch ein wichtiger Energieträger.
Woher holt es sich seine Energien?
An erster Stelle versorgt sich das Wasser mit den Energien der Gesteine und Mineralien, die in Resonanz zu den Planeten stehen. In der Natur verfügt jede Quelle über unterschiedliche Energien und einen unterschiedlichen Geschmack, weil die Inhaltsstoffe aufgrund der unterschiedlichen Mineralien verschiedenartig sind und dadurch unterschiedliche Schwingungen beziehungsweise Informationen erzeugen. Neben der Aufgabe als Energielieferant übernimmt das Wasser aber auch die Funktion des Abtransports von Schlacken. In der Natur hat eben alles seine Ordnung und seinen ewigen Kreislauf. Was zum Beispiel der Mensch als Schlacken oder als Mist bezeichnet, ist für die Natur selbst und für andere Lebewesen und Pflanzen eine hochwertige Nahrung. Wo liegen nun die Ursachen für den Energieverlust des Wassers heute? Von Natur aus sucht sich das Wasser seine Energiequellen selbst, und dazu braucht es seine Freiheit. Naturbelassenes Wasser fließt über der Erde, unter der Erde, bildet seine eigenen Schleifen und Windungen, und die gesamte Vegetation profitiert davon. Wir Menschen nehmen dem Wasser diese Freiheit, indem wir es in Kanäle zwängen und ihm durch Flußbegradigungen seinen Weg vorgeben wollen, indem wir es durch Druckrohrleitungen pressen, mit Schadstoffen versetzen und es zusätzlich den Belastungen durch die Schadstoffe der Luft aussetzen.
Wie würdest du die Bedeutung und Aufgabe der Wasserbelebung kurz beschreiben?
Die Wasserbelebung gibt dem heute durch verschiedenste Einflüsse belasteten Wasser die Information wieder, die es braucht, um seine zum Teil verlorengegangene Energie, also seine Widerstandskraft und Kraft zur Selbstreinigung, wieder aufzubauen.
Wie lange bleibt die Wirkung der Wasserbelebung erhalten?
Grundsätzlich können wir sagen, daß wir nun eine Erfahrung von fünfzehn Jahren haben, in denen die Wirkung immer gleichgeblieben ist. Aus diesem Grund kann die Wirkung wohl als dauerhaft angenommen werden, auch, weil es sich erstens bei der Energie in der Wasserbelebung um Naturenergie handelt und wir zweitens ja immer davon sprechen, daß durch die Wasserbelebung Schwingungen, das heißt Informationen übertragen werden und nicht die Energie selbst. Erst durch diese Informationsübertragung erhält das Wasser und über das Wasser auch jedes Lebewesen die Möglichkeit, seine Selbstreinigungs- und Widerstandskraft wieder aufzubauen, das innere Gleichgewicht und die innere Ordnung wieder herzustellen. Und da ja bekannt ist, daß Information keinen Energieaufwand bedeutet, kann auch die Wirkung nicht nachlassen, solange der Informationsfluß gegeben ist.
Wenn Wasser bestrebt ist, die ihm fehlende Energie möglichst schnell auszugleichen, wie wirkt sich das dann auf uns Menschen aus, wenn wir mit energiearmem Wasser in Kontakt kommen?
Wenn jemand zum Beispiel beim Baden, Duschen, Schwimmen mit energiearmem Wasser in Kontakt kommt, dann wird ihm die körper-eigene Energie entzogen, was sich in einem Gefühl der Müdigkeit bemerkbar machen kann. Ein energiereiches Wasser hingegen spendet Energie.
Ganz besonders liegt dir am Herzen, daß durch die Wasserbelebung der Zustand der Natur selbst auch verbessert wird.
Wenn wir die Erde als Lebewesen sehen, dann wird auch verständlich, warum sie sich immer mehr gegen die vielen schmerzlichen Eingriffe durch den Menschen und den sorglosen Umgang mit ihr zur Wehr setzt. Die Folge sind außergewöhnliche Naturereignisse, wie Erdbeben, Überschwemmungen, Stürme, Murenabgänge usw. Ich betrachte diese Vorgänge einfach als einen Reinigungsprozeß. Nur so kann erreicht werden, daß der Menschen die Achtung vor der Natur wieder gewinnt. Und um den schlechten Zustand, in dem sich die Natur heute befindet, wenigstens etwas zu lindern, ist es mir ein besonderes Anliegen, daß die Wasserbelebung, als Geschenk von der Natur, der Natur selbst auch zugute kommt.
Viele Menschen spüren sofort, wenn ein Wasser belebt ist, andere merken den Unterschied kaum. Muß man an die Wasserbelebung „glauben“?
Die Wirkung der Belebung, also die Informationsübertragung, ist immer gegeben. Die Auswirkungen der Belebung auf den Menschen hängen – wie bei allen Dingen – natürlich von dessen Persönlichkeit und Einstellung ab. So kann generell jeder Mensch Dingen gegen-über positiv, ablehnend oder einfach neutral eingestellt sein. Ist er dagegen, wird er einen Effekt von Haus aus schon schwer zulassen; ist er zu sehr begeistert, könnte er zu hochgesteckte Erwartungen haben, die dann nicht erfüllt werden können.
Könnte es sein, daß die Wirkung der Wasserbelebung von ihrer Intensität her oft unterschiedlich empfunden wird?
Dieses Gefühl kann tatsächlich hin und wieder auftreten. Gründe gibt es mehrere dafür. So haben wir vorhin davon gesprochen, daß Wasser stets bestrebt ist, die ihm fehlende Energie möglichst rasch auszugleichen. Und diese Phase ist nach Einbau der Wasserbelebung natürlich am stärksten spürbar. Hat das Wasser das benötigte Energieniveau einmal erreicht, könnte dies leicht den Eindruck erwecken, als hätte die Intensität nachgelassen. Auch die natürlichen Jahres-, Monats- und Tageszyklen können hier Einfluß nehmen. Denn genau so wie ein Baum eim Herbst seine Blätter fallen läßt und im Frühjahr wieder austreibt, reagiert auch Wasser auf geänderte natürliche Zyklen. Auch der Gewohnheitseffekt beim Menschen selbst kann hier eine Rolle spielen, daß er sich nämlich im Laufe der Zeit einfach an das neue Energieniveau gewöhnt hat und den Unterschied nicht mehr wahrnimmt.
Gibt es auch Wässer, die keine Belebung brauchen? Und gibt es auch Menschen, die keine Belebung brauchen?
In der Natur ist alles auf Informationsaustausch aufgebaut. Beim Wasser ist es ja so, daß jede Quelle und somit jedes Wasser verschieden ist, weil in der Schöpfung alles einzigartig ist. So wie es nicht zwei gleiche Menschen gibt, gibt es auch nicht zweimal das gleiche Wasser. Deshalb kann jeder zusätzliche Informationsaustausch bei jedem Wasser, gleich welcher Qualität, etwas Zusätzliches bewirken. Sind es positive Informationen, bewirkt es etwas zusätzlich Positives. Für den Menschen gilt selbstverständlich dasselbe.

Und worin liegt der Unterschied zwischen belebtem Leitungswasser und Grander-Wasser?
Unser Wasser, das heute aufgrund der vielen Belastungen nicht mehr die ursprüngliche Reinheit besitzt, erhält durch die Wasserbelebung die Urinformation zurück, die es braucht, um seine Kraft zur Selbstreinigung wieder aufbauen und sich von den Ballaststoffen befreien zu können. Dieser Prozeß verläuft in seiner Intensität natürlich nicht von heute auf morgen, auch wenn sich eine geschmackliche und zum Teil auch strukturelle Veränderung meist unmittelbar feststellen läßt. Jede weitere positive Veränderung hängt vor allem von der ursprünglichen Qualität und vom Grad der Belastung des Wassers selbst ab. So läßt sich aus einem Wasser, das einmal mehr oder weniger belastet wurde, nicht sofort wieder hochwertiges Quellwasser produzieren. Das Wichtigste ist, daß dem Wasser Leben eingeflößt wird, damit es sich selbst wieder energetisch stärken kann. Das Grander-Wasser bringt als Quellwasser von hoher, bakteriologisch einwandfreier Qualität bereits von Haus aus alle Voraussetzungen mit, die ein reines und hochwertiges Trinkwasser auszeichnen.
Von skeptischen Menschen wird manchmal die Frage gestellt, welche Sicherheit es gibt, daß durch die Wasserbelebung beziehungsweise das belebte Wasser nur positive Energien umgesetzt werden...
Ich kann verstehen, daß diese Frage bei manchen Menschen auftaucht, weil man heute generell sehr vorsichtig sein sollte. Mir persönlich stellt sich diese Frage nicht, weil ich weiß, woher diese Energien kommen. Ich beobachte schon seit sehr langer Zeit die Natur und arbeite ausschließlich mit Naturenergie. Und die Natur selbst kennt nur positive Prozesse.
Du hast ja auch eine ganz besondere Einstellung zum sogenannten „Zufall“?
Für mich gibt es kein einziges Ereignis im Leben, das auf Zufall aufgebaut ist. Und deshalb glaube ich auch, daß gerade das Bewußtsein, daß von Gott nichts zugelassen wird, was nicht seine Bedeutung und seinen Sinn hat, vielen Menschen helfen könnte, Probleme des Alltags leichter zu bewältigen, auch wenn der Sinn erst später erkennbar sein sollte.
Also war die Entdeckung der Wasserbelebung auch kein Zufall?
Nein. Wie ich ja schon gesagt habe, bin ich zum Wasser richtiggehend hingeführt worden. So war es selbstverständlich kein „Zufall“, und deshalb bin ich auch so dankbar, daß mir die Entdeckung der Wasserbelebung gelingen durfte. Und genauso wenig war es ein „Zufall“, daß wir in nächster Nähe, praktisch drüber der Straße, auch noch ein Bergwerk erwerben durften, in dem, als Grundlage für die gesamte Entdeckung, ein Wasser von außergewöhnlicher Qualität vorzufinden ist.
Hans, deinen Freunden gefällt an dir, daß du so bescheiden und zurückhaltend geblieben bist...
Ich bin einfach dankbar, daß ich dieses Wissen zum Wohle der gesamten Schöpfung erlangen durfte. Vor allem aber empfinde ich es als eine große Gnade, daß ich in die Demut kommen durfte, in der ich unbedingt bleiben will. Ich kann nur jedem Menschen den Rat geben, mehr über sich selbst nachzudenken und sich die Frage zu stellen, woher er überhaupt kommt, warum er hier ist und wohin er einmal gehen wird. Jeder, der den sicher nicht leichten Weg in die Demut einmal versucht, wird erkennen, welche Hilfen ihn begleiten.
Du läßt dich also führen?
Ich für mich habe erkennen dürfen, wie wichtig es ist, sich im Leben führen zu lassen und nicht seinen Eigensinn durchzusetzen. Wir Menschen sollten wieder mehr auf die positiven Informationen in unserem Inneren hören. Je mehr wir lernen, diese Informationen zu unterscheiden und die richtigen zu erkennen, desto leichter wird es uns fallen, das Richtige zu tun. Denn wie man denkt, so redet man, und wie man redet, so handelt man. Gedanken und Gefühle im Sinne der Nächstenliebe sind immer richtig.
Was verstehst du unter Demut?
Das ist gar nicht so einfach in ein paar Worten zu sagen. Vielleicht läßt sich Demut am besten anhand eines Beispiels erklären: So gibt es Menschen, die aufgrund ihrer finanziellen und gesellschaftlichen Stellung oder auch aufgrund von besonderen Talenten, die sie aber auch wieder nur mitbekommen haben, auf andere Menschen herabsehen. Und diese anderen wiederum begegnen den ihrer Meinung nach höher-, weil bessergestellten Menschen oft mit einer falschen Unterwürfigkeit. Beides behindert den wahren menschlichen Umgang miteinander. Unter Demut verstehe ich, in jedem Menschen, unabhängig von seiner Stellung, eine von Gott stammende Seele zu sehen und in diesem Sinne mit ihm umzugehen, das heißt auf gleicher Ebene einander zu begegnen und Kontakt miteinander zu haben.
Wieso ist es dir so wichtig, daß das Geheimnis um die Entdeckung der Wasserbelebung nicht preisgegeben wird?
Es ist kein Geheimnis, sondern ein Naturgesetz. Daß es als ein Geheimnis erscheint, ist nur ein Zeichen dafür, wie weit sich die Wissenschaft von der Natur entfernt hat.
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