Raufoss Badeland
Norwegen
Gesunkene Energiekosten

Zwei Autostunden nordöstlich der norwegischen Hauptstadt Oslo liegt das „Raufoss Badeland", das vor allem bei Kindern sehr beliebt und eines der größten Erlebnisbäder Norwegens ist. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Grander-Gerät in die Zugangsleitung und vier Belebungszylinder in die Filter- und Ausgleichsbecken installiert.
Grund für den Einbau war die Hoffnung, den Energiebedarf, der bei Schwimmbädern den Großteil der Betriebskosten ausmacht, zu reduzieren. Dazu die technische Leiterin Nina Sell: „Schwimmbäder haben grundsätzlich sehr hohe Kosten, die großteils auf den Stromverbrauch zurückzuführen sind. Wir können unsere Wirtschaftlichkeit nur über die Kostenminimierung, also hauptsächlich über die Reduzierung der Stromkosten, beeinflussen. Für den Grundbedarf beziehen wir vom Elektrizitätswerk eine fixe Strommenge, für die Spitzenzeiten, in denen der Strombedarf in die Höhe schnellt, müssen wir Energie am freien Markt zu sehr hohen Preisen zukaufen. Doch seit dem Einbau der Grander-Technologie hat sich unser Spitzen-Strombedarf stark gesenkt."
Da von den Gästen die Rückmeldung kam, dass das Wasser in den Becken nun wärmer sei, konnte die Heiztemperatur reduziert werden. „Wir sind sicher, dass sich auch die Wärmeübertragung entscheidend verbessert hat. Die Parameter – Besucherfrequenz, Spitzenzeiten, etc. – waren die gleichen wie im Vergleichszeitraum der Vorjahre. Der Stromverbrauch hat sich jedoch entscheidend verringert." Die Hauptproblematik, mit der das Erlebnisbad seit Jahren konfrontiert war, konnte also mit Hilfe der Grander-Technologie gelöst werden.
Nur wenige Tage nach dem Einbau stellte der Assistent von Nina Sell fest, dass der Chlorgeruch im Schwimmbad wesentlich geringer war, die Badegäste berichteten von einem angenehmen Gefühl auf der Haut und die Kinder beklagten sich nicht mehr über ihre sonst stets geröteten Augen.
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