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Teresa Hermanos (Alicante/Spanien)
Spanien

Die iberische Halbinsel entdeckt die Grander-Technologie

Spanien ist der Gemüsegarten Europas. Die Plantagen der Firma Teresa Hermanos in Alicante gehören zum Teresa-Konzern, der zu den führenden Exporteuren von Gemüse und Melonen zählt. Die ersten betriebsinternen Versuche mit der Grander-Wasserbelebung wurden bei gelben Paprika unternommen. Prompt wurden die Früchte zwölf Tage früher reif. Der Ertrag stieg um beachtliche 40 %. Gegen Ende einer anderen Versuchsreihe befiel ein Virus die Anbaufläche und vernichtete einen Teil der Ernte. Selbst in dieser Situation zeigte sich ein Unterschied zwischen den Feldern, die mit belebtem Wasser und jenen, die mit unbelebtem Wasser bewässert wurden: Die belebten Pflanzen stellten sich als wesentlich widerstandsfähiger heraus und wurden erst fünf bis sechs Tage später vom Virus befallen. Die Ernteausfälle betrugen nur 25 zu 50 %. Die Konsequenz: Ab Dezember 2000 wird die Grander-Technologie verstärkt eingesetzt.

Im April wurde von der Firma San Javier Plants, die kleine Pflanzen für Paprika und Melonen zieht und sie an Plantagen verkauft, erstmals ein Grander-Wasserbelebungsgerät eingebaut. Zu diesem Zeitpunkt wurden gerade die Paprikapflanzen neu eingesetzt. Das Wasser wird üblicherweise einem Vorratsteich entnommen, der mit Wasser aus dem zentralen Versorgungsnetz gespeist wird. Das mit Chlor versetzte Wasser führte immer wieder zu Problemen beim empfindlichen Wurzelwerk. Die Ingenieure stellten nach Einsatz der Grander-Wasserbelebung bereits nach nur einem Monat fest, daß die Paprikapflanzen schneller wuchsen und wesentlich gesünder waren. Ein klarer Unterschied zeigte sich auch beim Wurzelsystem, das stärker ausgebildet war als bei Benützung des herkömmlichen Bewässerungssystems.

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