Firma Messer Austria
Österreich
Vorbildlicher Großkonzern

Die Firma Messer Austria, vormals Griesheim, ist ein hoch spezialisiertes Unternehmen und erzeugt verschiedene Edelgase, die in den unterschiedlichsten Branchen eingesetzt werden. Die Produktpalette reicht vom Schweißen über den Narkoseeinsatz in Operationssälen bis zur Verwendung als Schutzgas.
Obwohl sich in den Rohrleitungen Algen angelegt hatten, wollte der Betrieb die hohe Anzahl von Pestiziden und anderen Chemikalien verringern, dessen Einsatz zur Algenentfernung notwendig war.
Für Messer Austria ist der Umweltschutzgedanke mehr als nur eine Worthülse. Aus diesem Grund wurde der Einbau einer Grander-Wasserbelebungsanlage beschlossen. Alois Wagner, für die Bereiche Arbeitssicherheit und Umweltschutz zuständig, beobachtete die positiven Veränderungen von Anfang an.
„Das Problem war, dass durch die Veralgung und Verkalkung der Rohre der Wärmeaustausch zwischen den Leitungen und den Kühltürmen nicht mehr optimal gegeben war. Das Kühlwasser war dadurch auch zu warm, weshalb wir natürlich wesentlich höhere Energiekosten hatten", erklärt Wagner die Sachlage.
Nach Einbau des Grander-Systems verringerten sich nicht nur die Wartungsarbeiten, die Umstellung schlägt sich im gesamten Budget nieder. Alois Wagner rechnet vor: „Die Investitionen lagen bei rund 7.850,– Euro. In einem einzigen Jahr haben wir ca. 12.350,– Euro eingespart. Da die Wartungskosten sich um 730,– Euro reduzierten, hatte sich der Einbau in schon einem Jahr mehr als amortisiert – abgesehen davon, dass wir nun überhaupt keine Pestizide mehr verwenden müssen, was uns als umweltbewusstes Unternehmen ganz besonders freut."
Die technischen Daten werden durch regelmäßige Messungen überprüft. Die Untersuchungen werden von unabhängigen Prüfstellen durchgeführt und alle Ergebnisse schriftlich festgehalten. Dadurch sind die positiven Entwicklungen Schritt für Schritt nachvollziehbar. Messer Austria erzielte mit dem Einbau der Grander-Technologie so gute Erfolge, dass es in der Diplomarbeit über die Grander-Technologie von Klaus Faißner an der Technischen Universität Graz als Fallbeispiel erörtert wurde.
Alois Wagner resümierend: „Das Grander-System ist eine wunderbare Sache, und wir können es nur weiter empfehlen."
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