Firma Isosport
Österreich
Belebte Skibeläge

Verkalkungen in den Leitungen, verstärkter Algen- und Bakterienwuchs in den Ausgleichsbehältern, durch Korrosion verunreinigtes Kühlwasser – das waren die Faktoren, die den Produktionsablauf bei der Kunststoffverarbeitung der Firma Isosport in Eisenstadt beeinträchtigten, verursacht durch schlechte Wasserqualität. Hinzu kam, dass die notwendige Kühlung der Maschinen nur mangelhaft erfolgte. Die erhöhten Temperaturen führten dazu, dass sich der Kunststoff, aus dem später Ski und Snowboards hergestellt werden, zu verbiegen begann und letztendlich nicht mehr zu gebrauchen war. Doch gerade bei den Kunststoffmaschinen muss der Wärmeübergang optimal funktionieren, da es sonst zu hohen Ausschussquoten kommt, die große finanzielle Verluste bedeuten.
Um die Produktion nicht weiter zu gefährden, mussten zur Reinigung des Wassers Chemikalien und Biozide eingesetzt werden, was wiederum einer unbedenklichen Entsorgung des Kühlwassers in das öffentliche Kanalnetz entgegenstand.
Nach eineinhalb Jahren Grander-Anlage besserte sich die Qualität des Kühlwassers, die Kühlleistung stieg an, die Produktqualität steigerte sich, Reklamationen blieben aus.
„Wir haben nun eine sehr gute und konstante Kühlwasserqualität erreicht", berichtet Anlagenbetreuer Günter Jurassovits, „das bedeutet, dass auch die Anlagen zur Kühlung unserer Produkte wesentlich störungsfreier funktionieren. Deshalb können wir nun auf den Einsatz von chemischen Zusatzmitteln verzichten, womit die Umwelt – und unser Budget – geschont bleiben."
Laufende Analysen belegen eine bedeutend höhere Wasserqualität. Die Kalkablagerungen sind mittlerweile so minimal, dass sie mit Druckstrahlern abgespült werden können, während sie früher mechanisch entfernt werden mussten.
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